
© Martin Schmüdderich
Sigma II
Jan Gerling bewegt sich in seinem Schaffen immer an der Schnittstelle zwischen Kunst und Design, mit direktem Ortsbezug. Er erschafft Kunstinstallationen, die das Bindeglied zwischen Raum und Mensch sind und mit der die Betrachter in Interaktion treten. Die Materialien hierfür sind in der Regel Tuch und Seil sowie Leichtbaumaterialien aus dem Drachenbau. Außerdem spielen Sensorik und Kinetik oft eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung seiner raumgreifenden Installationen. Spannung und Entspannung ist das Thema der abstrakten Rauminstallation „Sigma II“, die den Raum in ein atmendes Lebewesen verwandelt. Sie ist mit Sensoren ausgestattet, die Personen im Raum erkennen. Leistungsstarke Motoren ziehen einen Himmel aus dreieckigen Elementen zurück, sobald sich Besucher*innen ihm nähern.



