
Verwaltungsgebäude
Bei der 1957 errichteten Verwaltung der Zeche Westerholt handelt es sich um ein typisches Verwaltungsgebäude der 1950er/1960er Jahre. Auf einer Brutto-Grundfläche von rund 3.400 qm ist es als klassischer Grundriss in Zellenstruktur mit zentraler Verkehrsfläche und beidseitig angegliederten Büros organisiert.
In den 80er Jahren wurde das Gebäude modernisiert. Die Natursteinfassade verschwand hinter Wärmedämmung, Holzfenster wurden gegen Kunststofffenster getauscht. Die ursprüngliche Gliederung der Fassade ging durch die Außendämmung verloren, das Gebäude erhielt eine „moderne“ Lochfassade. Die ehemalige Fassadengliederung wurde durch den Anstrich im Jahr 2025 nachempfunden.
Bis zur Zechenschließung 2008 war hier die Hauptverwaltung untergebracht. Im westlich angeschlossenen, eingeschossigen Gebäudeteil war die Grubenwarte (elektronische und digitale Schaltzentrale des Untertagebetriebes) beheimatet.





