Westliches Torhaus

Ehemaliges Pförtnerhaus mit Markenkontrolle, später Lohnbüro

Die Hauptzufahrt wird von zwei Torhäusern flankiert, die in Größe und Gestalt Bezug nehmen auf die Wohnhäuser der gegenüberliegenden Bergbeamtensiedlung „Marler Straße“. An beide eingeschossige Backsteingebäude schließen seitlich etwas niedrigere Anbauten an.

Das westliche Torhaus wurde 1911 errichtet. Die Straßenseite ist durch eng gereihte, hochrechteckige Fensteröffnungen gekennzeichnet. In dem Gebäude befand sich ursprünglich das Personalführungsbüro, die Markenkontrolle und das Pförtnerhaus. Letzteres wurde später in das Rondell inmitten des Zechenhofes verlegt. Die Markenkontrolle ermöglichte auf einen Blick zu prüfen, ob die Bergleute nach Schichtende alle aus der Grube ausgefahren waren. Die Markenkontrolle wurde, wie auch häufig auf anderen Zechen, später in die Lampenstube verlegt. Für die heutigen Nutzungen wurden die Torhäuser im Jahr 2018 denkmalgerecht und energetisch saniert.