
Kesselhaus 3
Ehemalige Kranwerkstatt
Östlich der ehemaligen Zentralmaschinenhalle entstanden zwischen der Zechenstraße und der Egonstraße drei Kesselhäuser für die Dampferzeugung. Alle drei Kesselhäuser sind einheitlich gestaltet, weisen eine durchgehende Hallenstruktur auf und unterscheiden sich von den übrigen Gebäuden in Detail und Größe. Zu den drei Kesselhäusern gehörten einst vier hohe Schornsteine, die abgebrochen wurden.
Östlich der beiden Kesselhäuser 1 und 2 entstand zwischen 1916 und 1919 in geringem Abstand und ebenfalls giebelständig zur Egonstraße das dritte Kesselhaus, etwas breiter, aber kürzer als die beiden anderen. Das östliche Kesselhaus wurde später als Krankwerkstatt genutzt. Kräne wurden direkt auf der Fläche von Fachpersonal repariert und in Schuss gehalten.
Für die Beschickung dieser neuen Kesselanlage mit Kohlen errichtete man 1919/20 vom südlich der Zechenstraße gelegenen Kohlenlagerplatz aus, längs der Ostseite von Kesselhaus 1, eine aufgeständerte Transportbrücke, die in eine schmale Bunkeranlage zwischen den Kesselhäusern 2 und 3 mündete. Von dort wurden diese beiden Kesselhäuser mit Kohlen beschickt. Von der Anlage ist der Bunker, eine überdachte Betonkonstruktion, erhalten. Die Beschickungsöffnungen im Innern der beiden Kesselhäuser sind heute vermauert. Die Kessel selbst sind nicht erhalten.
